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Windows 10 Hilfe

Software-Installation

2014-2024
So manches Lieblingsprogramm (ob alt oder neu) lässt sich nicht installieren, oder hat dabei den sprichwörtlichen gordischen Knoten eingebaut. Meistens sind dies Probleme, die durch fehlerhafte Installationen, die entweder selbst verursacht oder durch defekte / falsche Treiber verursacht werden. In den meisten Fällen hilft nur eine komplette Deinstallation des alten / falschen Treibers und Die anschließende Neuinstallation. Auf den Herstellerseiten des jeweiligen Gerätes befinden sich sehr oft detaillierte Anweisungen über die Installation des Gerätes / der Software. Hilfreich ist es oft auch die jeweilige Hardware wieder zu entfernen um quasi bei Null zu beginnen. Auch Microsoft hat manchmal eine kleine Mitschuld indem es ungefragt eigene Universaltreiber installiert, die zwar in Regel funktionieren aber eben selten den vollen Funktionsumfang der originalen SW unterstützen. Aber leider sind diese Universaltreiber sehr oft auch die Ursache das nichts mehr geht. Windows erkennt manchmal das ein Gerät entfernt wurde und deaktiviert den Treiber. Bloß „deaktiviert“ lässt den Treiber auf dem Rechner, das hat bei einem erneuten Installationsversuch manchmal den fatalen Effekt das dieser Treiber wieder reaktiviert wird und Fehler die unter Umständen deswegen entstehen, wie von Zauberhand wieder da sind. Manchmal hilfreich, sind Uninstallerprogramme, die auch Einträge in der Registrierung entfernen! Leider haben diese Programme alle einige gravierende Nachteile: 1. Sie müssen vor der Installation auf dem PC sein (Da ansonsten nicht alle installierten Programmteile protokolliert wurden und eine intensive Suche nach Programmteilen gestartet werden muß!) 2. Sie arbeiten permanent im Hintergrund (sind also als Bremsen da!) 3. Fast alle telefonieren nach Hause (um neue Deinstallroutinen von daheim zu bekommen sowie eigene Programmupdates) 4. Sollten Sie allerdings einer der User sein, die sehr häufig Programme testen, dann ist es sicher nicht schlecht ein solches Programm im Hintergrund laufen zu lassen!
Vorsichtiger sollte bei „Fremdprogrammen“ (Programme die nicht bereits auf dem Computer installiert waren) vorgegangen werden. Hier ist vorher LESEN eine Grundvoraussetzung. Diese Programme, sollten nur dann installiert werden, wenn ihre Funktion und Herkunft bekannt sind. In den Stores (Windows, Google, etc) wird zwar viel mit Gratisprogrammen geworben, aber Gratis ist eigentlich fast nie etwas! Entweder funktionieren Programme nur eine Zeit lang, Werbung muss aktiviert werden, oder alles funktioniert, nur speichern ist nicht möglich. Viele „Gratisprogramme“ lassen sich problemlos installieren, aber im Hintergrund wird permanent mit dem Erzeuger „telefoniert“ und damit Daten vom Computer gelesen. Andere Programme funktionieren nur dann wenn Sponsorprogramme (zum Beispiel ein weiteres Antivirenprogramm) mit installiert werden. Sollten Programme allerdings sehr persönliche Daten wie zum Beispiel ihre Zugangskennung zum Rechner, Bankverbindung, Telefonverbindung brauchen, dann HÄNDE WEG. OK wäre in dem Fall eine Mailadresse. Am besten wäre es natürlich, wenn mehrere Mailadressen vorhanden sind und für derartige Gelegenheiten nur spezielle Adressen benutzt werden, also die Hauptadresse nur für wichtige Dinge genutzt wird. Auch eine nützliche Funktion ist die Windows Sandbox In dieser „Sandbox“ können Programme ausprobiert werden und wenn sie für den Kübel sind, hat es keine Deinstallorgie zur Folge. Die Windows Sandbox ist also sehr nützlich wenn Programme der unterschiedlichen Herkunft getestet werden müssen.